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Präventiver Oberflächenschutz von Stahlbetonbauteilen

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Stahlbeton ist alles andere als dauerhaft. Die aktuellen Zahlen von Bauschäden und die dadurch zunehmende Zahl von Instandsetzungen zeigen das deutlich. Durch präventive, ökologisch und ökonomisch akzeptable Massnahmen können mit vertretbarem technischem Aufwand Bauwerke langfristig geschützt werden. Eine Massnahme ist die Tiefenhydrophobierung von Stahlbetonbauwerken - dabei geht es um die Wasser abweisende Imprägnierung eines mineralischen Baustoffs.

Ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Instandsetzung im Verhältnis zur ursprünglichen Erstellung des Bauwerks/Bauteils ein Vielfaches der Kosten verursacht hat.


Neben einem hohen finanziellen Aufwand sind Instandsetzungen in der Regel sehr energie- und ressourcenintensive Baumassnahmen. Diese haben zum Teil bedeutende ökologische Auswirkungen. So hat sich herausgestellt, dass die Umweltbelastungen einer Instandsetzung bis zum Dreifachen dessen beträgt, was die Herstellung des Bauteils mit sich gebracht hat. Wird ein Bauwerk beginnend von der Fertigstellung in regelmässigen Abständen wirkungsvoll tiefenhydrophobiert, können unnötige Schäden vermieden werden.


Hydrophobierende Imprägnierung (H) OS 1 (OS A) Rili SIB DAfStb / SIA 162/5

Prinzip 1 [IP] Ingress Protection 1.1 Schutz gegen das Eindringen von Stoffen
Prinzip 2 [MC] Moisture Control 2.1 Regulierung des Feuchtehaushaltes
Prinzip 8 [IR] Increasing Resistivity 8.1 Erhöhung des elektrischen Widerstandes

Broschüre Tiefenhydrophobierung

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Präventiver Oberflächenschutz von Stahlbetonbauwerken

Weitere Informationen

Das Fachhandbuch des ASTRA Tunnel / Geotechnik (FHB T/G) inklusive Anhang 1 (Anforderungsprofil an die hydrophobierende Imprägnierung) finden Sie auf der Webseite des ASTRA.