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Kathodischer Korrosionsschutz - die wirtschaftliche Alternative

Die konventionellen Instandsetzungsmassnahmen stellen einen enormen Eingriff in das Bauwerk dar. Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) kann eine wirtschaftliche Alternative sein. Er verhindert eine Weiterentwicklung der Lochfrasskorrosion (Makroelementkorrosion) und verlängert somit die Nutzungsdauer des Bauwerkes.


Die Wirkungsweise

Das Prinzip des KKS beruht auf der Unterbindung der anodischen Teilreaktion, das heisst der Eisenauflösung. Dabei wird ein dem Korrosionsstrom entgegengesetzt gerichteter Gleichstrom angelegt. Am Beton wird dazu dauerhaft eine Anode angekoppelt. Diese verschiebt das Potenzial soweit, dass am Bewehrungsstahl nur noch kathodische Teilreaktionen stattfinden können. Die ehemalige anodische Korrosionsstelle wird zur Kathode. Der Ist-Zustand der Bewehrung bleibt erhalten.


Vorteile vom Kathodischen Korrosionsschutz

  • Verhinderung der Stahlkorrosion
  • Dauerhafter Schutz der Bausubstanz
  • Hohe Wirtschaftlichkeit
  • Relativ kurze Bauzeit
  • Sanierung bei laufendem Betrieb möglich
  • Nur geringe Eingriffe in die bestehende Konstruktion notwendig
  • Reduzierung der Beeinträchtigungen durch Lärm, Erschütterungen oder Strahlwasser während der Instandsetzung
  • Monitoring der Bauwerksubstanz

Broschüre Kathodischer Korrosionsschutz

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Schutz von Stahl im Beton

Referenzobjekt

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Kathodischer Korrosionsschutz am Beispiel des Parkhauses an der Thurgauerstrasse 60 in Zürich.