Die Sanierung zweier Hochhäuser in Hannover bescherte nicht nur Temps Malereibetriebe einen Preis für die neue Gestaltung mit StoTherm Mineral, sondern ermöglichte auch einen wissenschaftlichen Grossversuch.
Die Gebäude waren zuvor mit einem EPS-basierten System ausgestattet. Dieses wurde zurückgebaut, zerkleinert – ohne vorherige Trennung der einzelnen Fraktionen – und im Phönix Zementwerk Krogbeumker in Beckum stofflich und energetisch verwertet. Mit dem Test bewies eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Sto, BASF und der FH Münster, dass WDVS – auch mit HBCD-haltigen EPS-Platten – geeignet sind, als Sekundärroh- und Brennstoffe in Zementwerken genutzt zu werden. Und dass ihr Einsatz keine signifikanten Auswirkungen auf die Emissionen der Werke und die Qualität der produzierten Klinker hat.
Noch sind letzte Fragen der Mengenströme, Abfallaufbereitung, der Lagerung und des Transports zu optimieren. Sobald diese geklärt sind und die Genehmigungen der zuständigen Behörden vorliegen, wird ein neues Verfahren zur Verfügung stehen, unsortierte Abfälle rückgebauter EPS‑WDVS wirtschaftlich und umweltverträglich weiterzuverwenden.
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