Big Bags und Kleinsilo mit Fördertechnik statt Sackware und Zwangsmischer mit Schubkarre: Mit dieser Methode lassen sich Mörtel rationell verarbeiten. Das Verfahren spart Transportzeit und Kraft und sorgt zudem für konstante Mörtelqualität dank automatisiertem Mischvorgang. Durch die Kooperation von StoCretec (Kriftel) und Inotec (Waldshut-Tiengen) gibt es ein perfekt auf Baustellenabläufe abgestimmtes System aus Mörtel, Logistik und Maschinentechnik, mit dem Verarbeiter ihre Bautrupps entlasten und höhere Flächenleistungen erreichen.

Werktrockenmörtel in Big Bags reduziert Aufwand beim Transport, das Öffnen und Entleeren von Sackware entfällt, zudem sinkt die Abfallmenge. Maschinentechnik übernimmt das Anmischen und erleichtert den Einbau des Mörtels. Das reduziert die körperliche Belastung, zugleich steigt die Förderleistung deutlich. Das maschinelle Mischen stellt die gleichbleibende Qualität des Mörtels sicher. Damit Baustoffe, Logistik und Maschinentechnik perfekt zusammenspielen, kooperiert StoCretec als Mörtellieferant eng mit dem Maschinen-Spezialisten Inotec. Das einfach zu bedienende Kleinsilo inoCOMB Cabrio (inklusive Durchlaufmischer und Förderpumpe) eignet sich beispielsweise ideal für verschiedene Instandsetzungsmörtel. StoCretec hat die Verarbeitung der Mörtel StoCrete TG 203, TG 302, TG 104 und TG 108 intensiv mit dem Kleinsilo getestet. Je nach Mörtel sind zwischen 6 und 100 mm Schichtdicke in einem Arbeitsgang möglich, der Verbrauch pro Millimeter Schichtdicke liegt zwischen 2,0 und 2,1 kg/m². Vor allem für Betriebe, die neu mit der Silotechnik beginnen wollen, lohnt sich zudem der Rundum-Service von Inotec.
Bewährte Mörtel für typische Schadensfälle
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Betoninstandsetzung sind zuverlässige, leistungsstarke Reparaturmörtel, die für den speziellen Anwendungsfall optimiert sind. Beispielsweise ist StoCrete TG 203 so formuliert, dass er Tragfähigkeit und Feuerwiderstand von Betonbauten wieder herstellt. Als statisch mitwirkender Spezialmörtel trägt er selbst zur Tragfähigkeit bei. Er kann sowohl als Nassspritzmörtel (SRM-A4) als auch von Hand als RM-A4 eingesetzt werden. Ausserdem entspricht StoCrete TG 203 der Klasse R4 gemäss EN 1504, Teil 3 und ist gemäss MVV TB als nicht brennbar einzustufen, da er die Baustoffklasse A2-s1-d0 gemäss EN 13501-1 erfüllt – inklusive zusätzlichem Nachweis für 90 Minuten Feuerwiderstandsfähigkeit. Durch den Eignungsnachweis als Anodeneinbettungsmörtel steht der Betonersatz zudem für den kathodischen Korrosionsschutz bereit. Ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis belegt darüber hinaus seine Tauglichkeit für LAU-Anlagen.
Ein weiteres Beispiel: StoCrete TG 302 – ein Instandsetzungsmörtel für Böden. Der thixotrope, schwabbelfähige Mörtel lässt sich knie- und rückenschonend im Stehen einbauen und mit Schwabbelstange oder Estrichverteiler leicht verdichten und glätten. Im Vergleich zu Standardmörteln für den Boden spart das bis zu 30 Prozent Zeit. Weil Schichtdicken bis 100 Millimeter in einem Arbeitsgang möglich sind, steigt die Verarbeitungssicherheit, da in der Regel keine zweite Lage notwendig ist und in vielen Fällen auf eine Haftschlämme verzichtet werden kann.