Polystyrol oder EPS (= expandiertes Polystyrol) ist ein bewährter und häufig eingesetzter Dammstoff. Auch bekannt unter dem Markennamen Styropor ist der Allrounder für fast jede Anwendung im Baubereich geeignet. Gleichermassen beliebt bei Fachhandwerkern und Hausbesitzern ist Polystyrol wegen seiner Eigenschaften: EPS-Platten lassen sich einfach verarbeiten. Sie sorgen für eine effiziente Wärmedämmung, sind leicht und dabei stabil und langlebig.
Mehr zum Dämmstoff Polystyrol erfahren Sie nachfolgend. Zum Beispiel, dass eine EPS-Dämmung ökologischer ist, als viele denken.

Wirtschaftlich
EPS ist ein kostengünstiger, effizienter und langlebiger Dämmstoff
Beste Verarbeitungseigenschaften
Hartschaumplatten sind durch den hohen Luftanteil leicht und damit einfach zu verarbeiten
Robust, schlagfest und langzeitstabil
Dämmplatten aus Polystyrol halten über Jahrzehnte
Hohe Dämmleistung
EPS dämmt aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit sehr gut
Gestaltungsfreiheit
Vielfältig gestaltbar in Material, Farbe und Oberfläche
Ökologisch
EPS hat aufgrund des geringen Rohstoffeinsatzes eine positive Ökobilanz

Über die Nachhaltigkeit von Dämmstoffen wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine Realität, die viele überraschen wird: Der bewährte Dämmstoff EPS reiht sich ein in die Gruppe der ökologischen Dämmstoffe. Die vom ifeu Institut und natureplus® durchgeführte Studie „Ganzheitliche Bewertung von verschiedenen Dämmstoffalternativen“ ergab, dass EPS aus ökonomischer wie auch ökologischer Sicht die beste Dämmstoff-Lösung ist. Zur Studie
Laut Experten erreichen WDVS eine Lebensdauer von 40 bis 60 Jahren und es deutet nichts darauf hin, dass die Lebensdauer von WDVS strikt begrenzt ist.
Bestes Beispiel aus dem Hause Sto:
Vor rund 60 Jahren wurde im österreichischen Vorarlberg ein Mehrfamilien-Wohnhaus mit dem WDVS StoTherm Classic® und Dämmplatten aus Polystyrol ausgestattet. Die Fassade sieht immer noch gut aus, und die EPS-Dämmung ist so effizient wie am ersten Tag.

Saubere, sortenreine und HBCD-freie Dämmstoffreste aus EPS (expandiertem Polystyrol-Hartschaum) können vielfältig recycelt werden. Zum einen können sie eingeschmolzen, extrudiert und granuliert werden. Das gewonnene Granulat kann als Zuschlagstoff für neue Kunststoffprodukte eingesetzt werden.
Zum anderen ist es möglich, die gebrauchten EPS-Dämmstoffe zu mahlen. Das dadurch gewonnene Mahlgut kann als Zuschlagstoff für die Produktion von EPS-Recyclingplatten für den Boden- und Deckenbereich genutzt werden. Ausserdem ist es möglich, das gebrauchte EPS als Zuschlagstoff für Leichtestriche und Leichtbeton zu verwenden.

Expandiertes Polystyrol (EPS) gehört zu den organisch-synthetischen Dämmstoffen. Viele kennen Hartschaumplatten aus EPS unter dem Begriff Styropor. Dabei handelt es sich um einen Markennamen – nicht um den Materialnamen. Styropor besteht bis zu 98 % aus Luft. Die restlichen 2 % bilden Erdöl basiertes Polystyrol. Die aus aufgeschäumten Polystyrol gepressten Platten oder Blöcke werden hauptsächlich zur Wärmedämmung verwendet. Neben Steinwolle hat EPS den höchsten Marktanteil unter den Dämmstoffen.
Als Bestandteil hochwertiger WDVS sind Hartschaumplatten aus Polystyrol mit Brandriegeln eine sichere und wirtschaftliche Wahl – im Neubau wie bei der Sanierung. Beste Beispiele: unsere Wärmedämm-Verbundsysteme StoTherm Classic® und StoTherm Vario mit EPS-Dämmung.

Der Rohstoff für EPS – polymerisiertes Styrol – wird als perlenförmiges, glasähnliches Granulat an den Schaumstoffhersteller geliefert. Die Polystyrol-Granulatperlen werden mit dem Treibmittel Pentan unter Wasserdampf auf etwas über 100 Grad Celsius erwärmt und aufgeschäumt. Dabei vergrössern sich die Perlen, ähnlich wie bei der Produktion von Popcorn. Sie blähen auf das Zwanzig- bis Fünfzigfache ihres ursprünglichen Volumens auf. Aus den Schaumpartikeln werden in einer zweiten Heissdampfbehandlung Blöcke, Platten und Formteile hergestellt. Die Rohlinge aus EPS können mit einem erhitzten Draht oder mit scharfer Klinge exakt zugeschnitten werden.

Beschaffenheit: Polystyrol besteht zu 98 % aus Luft und 2 % aus Kunststoff.
Wärmeschutz: Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,030 – 0,038 W/m*K bieten EPS- oder Styroporplatten sehr gute wärmedämmende Eigenschaften.
Brandverhalten: Brandverhaltensgruppe RF3 (cr)
Kosten: Eine Dämmung mit Styroporplatten ist die wirtschaftlichste Variante im Vergleich zu allen anderen Dämmstoffen.

Am häufigsten werden Dämmstoffplatten aus Polystyrol für die Fassadendämmung innerhalb eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) eingesetzt. Viele Fachhandwerker schätzen EPS als Dämmmaterial. Denn neben guten Wärmedämmeigenschaften ist es kostengünstig, leicht und damit einfach zu verarbeiten.
Dank der Hartschaumplatten erfüllt das WDVS StoTherm Classic® Ihre Ansprüche an Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und Sicherheit.
Das WDV-System StoTherm Vario kombiniert EPS-Platten mit einem mineralischen Unterputz. Mit StoTherm Vario können Sie alle Fassadenmaterialien aus dem Sto-Portfolio als Fassadenoberfläche realisieren.

Das zementfreie WDVS StoTherm Classic® steht wie kein anderes für Systemsicherheit. Es vereint gute Dämmleistung mit einer hohen Widerstandsfähigkeit. Dafür sind die robusten und langlebigen Hartschaumplatten aus EPS gemeinsam mit dem organischen Unterputz verantwortlich. Seit den 1960er-Jahren beweist sich das System in der Praxis und besteht die härtesten Tests. Selbst der FIBAG-Simultanprüfung hält StoTherm Classic® Stand und übersteht Starkregen, Massenhagel und Sturm bis zur Orkanstärke unbeschadet.

Informationsmaterial als Download:
Broschüre StoTherm Wärmedämm-Verbundsysteme | PDF 20.2 MB