
Allein Hagel verursacht in der Schweiz jedes Jahr Gebäudeschäden von über 50 Mio Franken. Fassaden sind besonders exponiert und müssen heute schon höhere Witterungsbelastungen standhalten. Mit zunehmenden Wetterextremen steigen die Risiken und die Anforderungen an die Fassaden.
Wer eine beschädigte Fassade saniert, sollte deshalb nicht nur Schäden beheben, sondern gezielt auf einen erhöhten Witterungs- und Hagelschutz setzen.

Nach dem ersten Schreck zählt schnelles Handeln und strukturiertes Vorgehen. Unsere Checkliste zeigt Schritt für Schritt, wie vorzugehen ist und worauf Sie achten sollten, damit die Sanierung Ihrer Fassade reibungslos verläuft und die Versicherung den Schaden korrekt bearbeiten kann.
Hagelwiderstand ist in der Schweiz ein Kernthema. Heute gilt im Bauwesen meist die Hagelwiderstandsklasse 3 (HW3) als Standard, was einem Korndurchmesser von rund 3 cm entspricht. Die jüngsten Hagelereignisse zeigten in verschiedenen Regionen deutlich grössere Hagelkörner. Experten sind sich einig: in Zukunft ist mit heftigeren Hagelstürmen und grösseren Hagelkörnern zu rechnen. Behörden reagieren bereits und prüfen eine Verschärfung der aktuell geltenden Hagelschutz-Normen.
Sto setzt heute schon auf höhere Standards. Unsere Produkte und Systeme erreichen Hagelwiderstandsklassen bis HW4.

Die Oberfläche ist massgebend für den Schutz der Fassade, insbesondere die Elastizität der verwendeten Materialien. Organische Beschichtungsaufbauten sind elastischer und rissstabiler als rein mineralische Putzsysteme. Dadurch bieten sie höheren Schutz vor Witterung und Belastungen. Sie reduzieren deutlich das Risiko, dass Risse überhaupt entstehen oder sich vergrössern. Das bedeutet mehr Sicherheit, erhöhte Widerstandsfähigkeit und langfristigen Werterhalt. Unsere organischen Lösungen auf Kieferölbasis erfüllen zudem höchste ökologische Anforderungen.

Bei einem Hagelsturm können golfballgrosse Hagelkörner mit hoher Geschwindigkeit auf die Fassade prallen und deutliche Schäden hinterlassen. In der Schweiz wird der Hagelwiderstand nach normierten Vorgaben geprüft und klassifiziert. Massgeblich für die Klassifizierung ist das grösste Hagelkorn, bei dem der getestete Prüfkörper noch schadenfrei bleibt, während in der nächsthöheren Klasse bereits ein Schaden entsteht.
Unsere organischen Systeme wurden diesen und weiteren anspruchsvollen Belastungstests unterzogen. Die Ergebnisse bestätigen ihre hohe Widerstandsfähigkeit. Sie erreichen HW4 und bleiben auch bei Hagelkörnern bis 4 cm Durchmesser schadenfrei.

Maximaler Hagel- und Witterungsschutz
Riss- und stossfeste Lösungen mit höherem Hagelwiderstand bei stärkeren Belastungen
Geprüft und zertifiziert
Umfassend geprüfte und zertifizierte Produkte garantieren verlässliche Qualität
Eigenes Sicherheitsgefühl erhöhen
Das gute Gefühl, für künftige Extremwetterereignisse optimal gerüstet zu sein
Nachhaltig und Ressourcenschonend
Organisch basierte Lösungen, CO₂-reduziert, zementfrei und auf Langlebigkeit ausgelegt
Bewährt und gut beraten
Praxiserprobte Lösungen und kompetente Beratung für sichere und nachhaltige Sanierung

Bei Hagel- oder Sturmschäden gilt: zuerst die Versicherung einbeziehen, dann sanieren.
Der Schaden ist an allen Fassadenseiten im Detail für die Versicherung fotografisch zu dokumentieren. Anschliessend sollte eine Fachperson Fassadentyp und Schadenstiefe prüfen – denn auch kleine Einschläge können Feuchtigkeit eindringen lassen und Folgeschäden verursachen.
Mehr dazu sowie weitere nützliche Tipps finden Sie in unserer Checkliste.
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Die häufigsten Ursachen sind fehlender oder unzureichender Hagelschutz sowie eine nicht fachgerechte Verarbeitung. Zudem können Alterung und Abnutzung die Fassade, je nach Material und Systemaufbau unterschiedlich stark, mit der Zeit anfälliger machen.
Kann ich meine bestehende Fassade hagelsicherer machen? Ja. Abhängig vom Zustand und Aufbau des Fassadensystems lässt sich der Hagelschutz mit geeigneten widerstandsfähigeren Materialien gezielt verbessern. Bei älteren Fassaden lohnt es sich zu prüfen, ob eine Investition in ein neues modernes Fassadensystem, das höheren Hagelwiderstand mit Energieeffizienz kombiniert, die sinnvollere Lösung ist. Lassen Sie sich von einem Fassadenverarbeiter beraten, um die geeignete Lösung für Ihre Fassade zu finden.
Bei starken Schäden: Je nach Schadensbild wird die Beschichtung bis zur Fassadendämmung entfernt und anschliessend neu aufgebaut. Wichtig: Voraussichtlich ist ab 2027 für einige Regionen eine höhere Hagelwiderstandsklasse (HW) zwingend. Wenn Sie künftige Schäden reduzieren möchten, sollte die Hagelbeständigkeit bei der Systemwahl frühzeitig berücksichtigt werden. Sto verfügt über Systeme mit Hagelwiderstandsklasse 4 zum Quadratmeterpreis eines regulären Produktes mit Hagelwiderstandsklasse 3.
Bei leichten Schäden: Lose oder beschädigte Bereiche werden lokal bis zur tragfähigen Schicht entfernt, anschliessend gefüllt und neu beschichtet.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung, welcher Betrag für die "gleichwertige" Instandsetzung übernommen wird. Um spätere Diskussionen mit Ihrer Versicherung zu vermeiden, verlangen Sie von Ihrem Fassadenspezialisten, dass die Mehrkosten für einen höheren Hagelschutz separat ausgewiesen werden.
Das hängt davon ab, ob Sie über eine kantonale oder private Gebäudeversicherung verfügen.
Grundsätzlich gilt: Mit einem besseren Hagelschutz vermeiden Sie künftige Schäden und ersparen sich somit unnötigen Ärger und Selbstbehalt. Sto verfügt über zertifizierte Systeme mit Hagelwiderstandsklasse 4.